Steuern sparen: die besten Tipps für Arbeitnehmende

Arbeitnehmende / unselbstständig Erwerbende sehen sich in der Schweiz insbesondere mit der Einkommensteuer konfrontiert. Diese wird sowohl vom Bund als auch von den Kantonen und Gemeinden erhoben. Der Spitzensteuersatz liegt auf Bundesebene bei 11,5 Prozent. Was wohl die meisten Menschen gemeinsam haben werden ist, dass sie nur ungern Steuern zahlen. Das Schöne: Es gibt vollkommen legale Mittel und Wege, die Steuerlast deutlich zu reduzieren

Kosten für Verpflegung

Sie nehmen Ihr Mittagessen auswärts ein? Dann können Sie als Arbeitnehmender eine Pauschale für Verpflegungskosten geltend machen. Diese liegt bei 3’200 Franken pro Jahr bzw. 15 Franken je Arbeitstag bei der direkten Bundessteuer sowie im Kanton Zürich. Nehmen Sie jedoch ein spezielles (vergünstigtes) Essensangebot Ihres Arbeitgebers wahr, beträgt die Pauschale nur noch 1’600 Franken pro Jahr bzw. 7.50 Franken je Arbeitstag.

Kosten für Fahrten zwischen Arbeit und Wohnung

Satte 3’000 Franken jährlich: Das ist der Betrag, den Sie maximal und pro Jahr für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte in Bezug auf die direkte Bundessteuer geltend machen können. Doch Vorsicht: Autokosten können Sie nur in bestimmten Fällen vom steuerbaren Einkommen abziehen. Kosten für ÖV-Abos, Töfflis oder Velos erkennen die Finanzbehörden in der Regel problemlos an. 

Versicherungen / Prämien

Sowohl die Krankenkassenprämien als auch etwaige Kosten für Lebens-, Renten- oder Unfallversicherungen können Sie steuerlich geltend machen – also vom steuerbaren Einkommen abziehen. Der Maximalbetrag liegt bei 1’700 Franken pro Jahr. Bei Verheirateten und eingetragenen Lebenspartnern erhöht sich der zusammen veranschlagte Maximalbetrag auf 3’500 Franken jährlich.

Spendenbeträge

Wenn Sie gemeinnützige Zwecke (Organisationen und Institutionen) finanziell unterstützen, senken die Spenden Ihre persönliche Steuerlast. Berücksichtigt werden können Spenden in Höhe von maximal 20 Prozent Ihres jährlichen Nettoeinkommens.

Zinsen für Kredite und Hypotheken

Sie haben laufende Verbindlichkeiten in Form von Privatkrediten oder Hypotheken? Dann können Sie die Kreditzinsen ebenfalls vom steuerbaren Einkommen abziehen, um Ihre individuelle Steuerlast zu senken. Leasingkosten und Rückzahlungen (Amortisationen) können allerdings nicht berücksichtigt werden. 

Vorsorgekosten

Als Arbeitnehmende*r sind Sie nicht nur obligatorisch in der AHV, sondern auch in der Pensionskasse (Säule 2) Ihres Arbeitgebers versichert. Einkäufe in die Pensionskasse zur Schliessung von Vorsorgelücken mindern Ihre Steuerlast. Gleiches gilt für die private Altersvorsorge in Säule 3a. Der maximal abzugsfähige Betrag in Säule 3a liegt für Versicherte mit Pensionskasse bei aktuell 6’883 Franken jährlich. 

Krankheitskosten

Sowohl Behandlungen beim Zahnarzt als auch andere Krankheitskosten belasten Ihren Geldbeutel. In vielen Kantonen können Sie die Kosten daher in Höhe von bis zu 5 % Ihres Nettoeinkommens steuerlich geltend machen. Ungedeckte Mehrkosten durch Behinderung dürfen seit 2005 sogar in vollem Umfang vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden.

Pauschalabzug für Kinder & Betreuungskosten

Wer Kinder hat oder andere Personen finanziell unterstützt, kann pro Kind bzw. unterstützter Person einen pauschalen Sozialabzug in Höhe von 6’500 Franken jährlich bei der direkten Bundessteuer erklären. Werden Ihre Kinder durch Tagesmütter oder in Krippen betreut, so dürfen Sie ausserdem die dadurch entstehenden Kosten bis zu einem Betrag von 10’100 Franken pro Jahr und pro Kind deklarieren. 

Alimente und Unterhaltsbeiträge

Sofern Sie Unterhalt an Kinder oder Ex-Partner*innen zahlen, sind diese Alimente abzugsberechtigt. Nicht mehr steuerlich geltend machen können Sie die Unterhaltsbeiträge für Kinder, sobald diese die Volljährigkeit erreicht haben.

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