Todesfallversicherung

Beratung und Vergleich

Der Tod kann Angehörige aber auch Geschäftspartner*innen vor grosse finanzielle Schwierigkeiten stellen. Mit einer entsprechenden Todesfallversicherung sorgen Sie vor. Doch Todesfallversicherung ist nicht gleich Todesfallversicherung. Lernen Sie die Möglichkeiten kennen und lassen Sie sich unabhängig beraten.

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Wieso ist eine Todesfallversicherung sinnvoll?

Verheiratete erhalten im Todesfall des Partners bzw. der Partnerin eine staatliche Hinterbliebenenrente. Diese wird auf Basis der Beitragsdauer und Höhe des durchschnittlichen Einkommens des Beitragszahlers errechnet. Bei gleichzeitigem Anspruch auf eine Altersrente, wird nur die höhere beider Renten ausbezahlt.

Auch die Pensionskasse zahlt Hinterbliebenen (Witwern oder Witwen) eine Rente in Höhe von 60 % der bis dato versicherten Invalidenrente bzw. der bis zuletzt ausbezahlten Alters- oder Invalidenrente aus. 

Todesfallversicherung als Sicherheit für Hinterbliebene

Laufende Kosten für Kredite, Lebensunterhalt und Co können durch die obligatorische Hinterbliebenenversicherung oft nicht gedeckt werden. Besonders betroffen sind unverheiratete Paare sowie die Geschäftspartner*innen von Verstorbenen. Eine Todesfallversicherung beugt vor und garantiert, dass Hinterbliebene sich das Wohneigentum leisten können, Ihr Leben nicht einschränken müssen und Kredite, Hypotheken sowie andere Verbindlichkeiten weiterhin bedienen können.

Eine Todesfallversicherung sichert Familienmitglieder und Geschäftspartner*innen im Todesfall ab:

  • Zusätzliche Absicherung von Ehepartner*innen
  • Sicherheit für unverheiratete Paare im Todesfall
  • Gesicherte Ausbildung der eigenen Kinder
  • Finanzielle Sicherheit für Geschäftspartner*innen
  • Sicherheit bei Kreditvergabe und Hypothekendarlehen

Todesfallversicherung mit konstanter oder abnehmender Versicherungssumme

Bei einer Todesfallversicherung unterscheidet man zwischen zwei grundlegenden Varianten:

  1. Todesfall-Risikoversicherung mit konstanter Versicherungssumme 
  2. Todesfall-Risikoversicherung mit abnehmender Versicherungssumme

Todesfall-Risikoversicherung mit konstanter Versicherungssumme

Bei der Todesfallversicherung mit konstanter Versicherungssumme verändert sich das versicherte Kapital während der gesamten Vertragslaufzeit nicht. 

Geeignet für:
Rückzahlung von nicht amortisierten Darlehen / Krediten

 

Todesfall-Risikoversicherung mit abnehmender Versicherungssumme

Hierbei verringert sich das Kapital, das im ersten Versicherungsjahr vereinbart wurde, jedes Jahr konstant um einen vordefinierten Betrag. 

Geeignet für: 

Deckung einer zu amortisierenden 2. Hypothek
Sicherstellung der Ausbildung von Nachkommen

Todesfallversicherungen vergleichen 

Als unabhängiges Vorsorgeberatungsunternehmen vergleichen wir für Sie die Todesfallversicherungen verschiedener Anbieter. So erhalten Sie exakt das Vorsorgeprodukt, das perfekt auf Ihre Bedürfnisse und Wünsche zugeschnitten ist. Ausserdem beraten wir Sie hinsichtlich der Steuervorteile einer Todesfallkapitalversicherung im Rahmen der Säule 3a (gebundene Vorsorge). 

Vorteile:

  • unabhängige Beratung
  • persönlicher Kontakt
  • günstige Prämien
  • variable Auszahlungsmodalitäten (z. B. als Rente oder auf einen Schlag)
  • garantierte Auszahlung
  • zusätzl. Optionen wie Prämienbefreiung
  • Risiko-Lebensversicherung und Sterbegeldversicherung
  • Säule 3a-Lösungen oder 3b-Varianten
  • monatliche, vierteljährliche, halbjährliche oder jährliche Prämienzahlung
  • freie Auswahl von Laufzeit und Begünstigten

Todesfallversicherung 3a oder 3b?

Sie können eine Todesfallkapitalversicherung / Risiko-Lebensversicherung entweder als ungebundene Säule 3b oder aber als gebundene Säule 3a Lösung abschliessen. In Säule 3a profitieren Sie von steuerlichen Vergünstigungen. Angestellte mit Pensionskasse können jährlich 6’883 Franken einzahlen und vom steuerbaren Einkommen abziehen. Bei Selbstständigen ohne Pensionskasse erhöht sich der Betrag auf 34’416 Franken bzw. maximal 20 % des Nettoeinkommens.

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FAQ - Häufige Fragen und Antworten zur Schweizer Altersvorsorge

Sie haben noch Fragen? Unsere Experten haben stets ein offenes Ohr für Ihr Anliegen und informieren Sie unabhängig über die verschiedenen Möglichkeiten der Altersvorsorge. Nachfolgend haben wir Ihnen eine Reihe von Antworten auf die häufigsten Fragen unserer Klienten zusammengestellt.

Wann kann man sich die Pensionskasse auszahlen lassen?

In der Regel beträgt das Mindestalter für eine Frühpensionierung 58 Jahre. Sofern das Kapital auf einer Freizügigkeitseinrichtung liegt, ist eine Auszahlung frühestens fünf Jahre vor Eintritt in das ordentliche AHV Rentenalter möglich.

Wie gestaltet sich die Altersvorsorge für Selbstständige in der Schweiz?

Für selbstständige Schweizerinnen und Schweizer ist lediglich die erste Säule obligatorisch. In der 3. Säule können Selbstständige frei für ihr Alter vorsorgen. Wichtig: Gemäss Sozialversicherungsanstalt (SVA) gilt nur als “selbstständig”, wer als Einzelunternehmer, Kollektiv- oder Kommanditgesellschafter unmittelbar mit seinen Kunden abrechnet. Tipp: 20 Prozent des Erwerbseinkommens können Sie als Selbstständige*r in Säule 3a einzahlen und von Ihrem zu versteuernden Einkommen abziehen. Der maximal abzugsfähige Betrag liegt bei 34'416 Franken im Jahr.

Welche Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge gibt es?

In Säule 3b sind den Möglichkeiten keinerlei Grenzen gesetzt. Sorgen Sie beispielsweise mit Aktien- oder Immobilienfonds, Wohneigentum oder anderen Investitionen für das Alter vor. In Säule 3a stehen ihnen gebundene Vorsorgeprodukte (Vorsorgevereinbarung und Vorsorgeversicherung) zur Verfügung.

Habe ich ein Anrecht auf die Pensionskasse, wenn ich auswandere?

Ziehen Sie in ein Land ausserhalb der Europäischen Union, können Sie das Kapital aus der Pensionskasse vollumfänglich beziehen. Innerhalb der EU ist der Bezug auf den überobligatorischen Teil beschränkt.

Was bedeutet “überobligatorische Vorsorge”?

Die überobligatorische Vorsorge in Säule 2 geht über die Mindestleistungen hinaus und ist von Pensionskasse zu Pensionskasse verschiedenen. Häufig erfolgt die überobligatorische Vorsorge durch höhere Beiträge für das Alterskapital oder die Invalidenrente.

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