Lebenslange Witwenrente bald Geschichte: Alters- und Todesfallvorsorge wichtiger denn je

Lange Zeit herrschte massive Ungerechtigkeit und Ungleichbehandlung bei der Witwen- bzw. Witwerrente. Denn während Frauen die Rente lebenslang erhielten (bzw. noch erhalten), war bei Männern spätestens dann Schluss, wenn gemeinsame Kinder volljährig wurden. Dies wurde bereits 2022 aufgehoben und Männer erhielten die Rente nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) im Rahmen einer Übergangsregelung auch weiterhin. 

Ab 2026 soll sich dies jedoch wieder ändern - der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 8. Dezember 2023 den Entwurf für eine Teilrevision der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) zur Anpassung der Witwer- und Witwenrenten in die Vernehmlassung geschickt - die Medien berichteten ausführlich: Sowohl Witwen als auch Witwer werden die Hinterbliebenenrente der AHV nur noch begrenzt erhalten - und zwar so lange, bis das jüngste gemeinsame Kind 25 Jahre alt ist. Für kinderlose Paare gilt eine Übergangsfrist von zwei Jahren. Die anderen Vorteile für Frauen (z. B. die Tatsache, dass Frauen auch ohne gemeinsame Kinder sowie nach Scheidung eine Rente erhalten) bleiben, Stand jetzt, bestehen. Es stellt sich also die Frage, ob dieses Vorhaben, ausser für den Staat, tatsächlich für mehr Gerechtigkeit sorgt oder ob nicht gar die prekäre Situation zahlreicher Rentnerinnen und Rentner intensiviert wird.

Inhalt

    Private Absicherung als Königsweg

    Wer am Ende nicht will, dass Angehörige in finanzielle Schwierigkeiten geraten oder man im Falle des Ablebens des Partners oder der Partnerin selber ohne das nötige Kapital dasteht, sollte frühzeitig vorsorgen.

    Die Optionen:

    Im Idealfall besteht eine Todesfallversicherung, die einen festgelegten Betrag an die Begünstigten ausschüttet. Dies können je nach Versicherungsvertrag mehrere hunderttausend Franken sein. Zusätzlich dient die Säule 3a als Absicherung. Denn etwaiges 3a Kapital im Rahmen der gebundenen privaten Altersvorsorge wird gemäss Begünstigtenordnung ausgezahlt. Genau wie bei der Pensionskasse können Versicherte diese Begünstigtenordnung unter Berücksichtigung der vier Stufen zu Lebzeiten individuell regeln.

    Was Ihnen / Ihren Angehörigen ohne Vorsorge bleibt

    Ein Beispiel: Sie arbeiten in Teilzeit oder werden im Laufe Ihres Lebens sogar einige Jahre nicht erwerbstätig sein, weil Ihr Ehemann / Ihre Ehefrau genug verdient und Sie Zeit für die Erziehung gemeinsamer Kinder benötigen. 

    • Sollte niemand von Ihnen beiden frühzeitig versterben, erhalten Sie als Ehepaar eine gemeinsame AHV-Rente von derzeit maximal 3'675 Franken pro Monat, abhängig vom Lohn, den Beitragsjahren und etwaigen Abzügen. 
    • Im Todesfall des Ehepartners / der Ehefrau und einem Witwen-/Witwerrentenanspruch würde Ihnen bislang die höhere der beiden Renten inkl. Verwitwetenzuschlag von 20 % (ausser bei geschiedenen Frauen) zustehen. Mindestens (ohne Abzüge) wären dies CHF 1225.-, maximal jedoch CHF 2450.- pro Monat. 
    • Fällt die lebenslange Hinterlassenenrente zukünftig weg, bleibt Ihnen im Todesfall des Ehepartners / der Partnerin nur die eigene Rente. Und diese kann sehr gering ausfallen - pro fehlendem Beitragsjahr wird Ihre möglicherweise ohnehin niedrige AHV-Rente um rund 2,3 % gekürzt. Im schlimmsten Fall stehen Sie oder Ihre Angehörigen mit wenigen hundert Franken Rente monatlich da

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    Geprüfter Inhalt

    Jasin Isik ist Gründer und Geschäftsführer der SuisseKasse GmbH, der Betreiberfirma von Altersvorsorge24.ch. Zu den Geschäftsbereichen der Gesellschaft zählen neben der Finanz-, Steuer-, Vorsorge und Versicherungsberatung sowie -vermittlung auch die Vermittlung von (medizinischem) Personal. Zudem ist die SuisseKasse GmbH im Bereich Immobilien aktiv.

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